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Der Marktplatz von Feuchtwangen
Der Marktplatz von Feuchtwangen
Der Kreuzgang
Der Kreuzgang

Romantik, Kultur und Geschichte


Mittelpunkt des Stadtkerns ist der Marktplatz, bekannt als „Festsaal Frankens". Er besticht durch seine sehenswerten Bürgerhäuser und die altfränkischen Fachwerkgebäude. Besonderer Anziehungspunkt des Platzes ist der 1726 erbaute Röhrenbrunnen.

An der Nordseite wird der Marktplatz von der Stiftskirche überragt. Der gotische Chor und die Sakristei der ehemaligen Klosterkirche stammen aus dem 15. Jahrhundert. Der spätgotische Marienaltar wurde 1483 von Michael Wohlgemuth, dem Lehrer Albrecht Dürers, gefertigt.

Der romanische Kreuzgang an der Südseite der Stiftskirche stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. In seiner heutigen Erscheinung umfasst er einen nahezu quadratischen Innenhof. Drei Seiten sind als Arkadenwände ausgebildet, den südlichen Abschluss bildet das heutige Kulturbüro der Stadt. 
Kultur- und Theaterfreunden in ganz Deutschland ist er ein Begriff. Während der Theaterspielzeit und Probenzeit (Mitte April bis Ende August) ist der Kreuzgang nur durch das Café am Kreuzgang (Montag Ruhetag und Ende August Betriebsurlaub) zu besichtigen.

Ihre erstmalige Erwähnung fand die benachbarte Johanniskirche im Jahr 1257. Neben dem Barockaltar sind im Gewölbe des Chores Bemalungen zu sehen, die Ende des 14. Jahrhunderts entstanden sind. Seit 1200 Jahren werden hier alle Feuchtwanger getauft.

In Feuchtwangen sind überregional bedeutende Museen zuhause: das Fränkische Museum mit seiner bedeutenden Volkskunstsammlung, die historischen Handwerkerstuben und das einzigartige Sängermuseum.
Stadtinformation: Feuchtwangen

Der Kreuzgang während der Festspielzeit
Der Kreuzgang während der Festspielzeit

Die Kreuzgangspiele


Seit 1949 verwandelt sich jeden Sommer der romanische Kreuzgang im Herzen der Altstadt in einen unvergleichlichen Theaterort unter freiem Himmel.

Namhafte Schauspieler spielen hier in den Sommernächten vor einem begeisterten Publikum. Die Kreuzgangspiele stehen für einfallsreiche, anspruchsvolle und engagierte Inszenierungen.

Von Mai bis Mitte August stehen stets zwei Stücke für Erwachsene, ein Stück für Familien im Kreuzgang sowie zwei Inszenierungen für Kleinkinder und für Jugendliche im Nixel-Garten an der historischen Stadtmauer auf dem Spielplan.

Ein vielfältiges Programm bietet zudem die Reihe Kreuzgangspiele extra.

Mehr über die Kreuzgangspiele.
 

Christiane Karg © Gisela Schenker
Christiane Karg © Gisela Schenker

KunstKlang Feuchtwangen


Die Festspielstadt Feuchtwangen wurde im Sommer 2014 um einen kulturellen Höhepunkt reicher, denn im Juli startete mit KlunstKlang eine Konzertreihe, die die renommierte und mehrfach ausgezeichnete Sopranistin Christiane Karg konzipiert hat und zu der sie regelmäßig internationale Künstlerinnen und Künstler einlädt. Mit ihnen bringt die künstlerische Leiterin in einzigartigen Konzerten, die zum großen Teil nur in Feuchtwangen zu erleben sind, die Räume der Stadt zum Klingen.

Seit ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2006 hat sich die Sopranistin sowohl als Opern- wie auch als Liedsängerin profiliert: 2009 wurde sie von der Zeitschrift "Opernwelt" zur Nachwuchskünstlerin des Jahres gewählt. Im Oktober 2010 erhielt sie den Musikpreis "Echo Klassik" der Deutschen Phono-Akademie für ihre erste bei Berlin classics erschienene Lied-CD "Verwandlung - Lieder eines Jahres". Im November 2015 wurde sie mit dem Bayerischen Kulturpreis ausgezeichnet.

www.kunstklang-feuchtwangen.de

Pralinen von Michaela Karg im Café Kreuzgang
Pralinen von Michaela Karg im Café Kreuzgang
Roulade - Foto: Gasthof Sindel Buckel
Roulade - Foto: Gasthof Sindel Buckel

Schlemmen und Genießen


Wer kulinarische Köstlichkeiten liebt, findet in Feuchtwangen reichlich Auswahl. Verführerische Pralinen, handgeschöpfte Schokoladentafeln und feine Kuchen im Café am Kreuzgang sowie Spezialitäten aus regionalen Produkten stehen hier ganz hoch im Kurs.

In den Herbst- und Wintermonaten ist das vor allem der Karpfen, der in den zahlreichen Teichen zusammen mit anderen Fischen in unserer Region wächst. Einer der kulinarischen Höhepunkte sind die alljährlich Anfang November stattfindenden Fisch- und Wildtage, bei denen sich alles um heimischen Fisch und Wild dreht. Selbstverständlich werden auch in den Sommermonaten verschiedene Fisch- und Wildgerichte angeboten.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Emmer-Schlemmer-Sommer, der während der Kreuzgangfestspiele angeboten wird. Die Feuchtwanger Gastronomen bieten in dieser Zeit kulinarische Leckerbissen, so z. B. auch Emmer-Bier, rund um das Urgetreide Emmer an. Der Emmer ist eine sehr frühe Form des heutigen Weizens und gehört zu den ältesten von Menschen kultivierten Getreidearten. Lange Zeit war er das Hauptgetreide, wurde jedoch von den ertragreicheren „Intensiv-Getreidesorten“ verdrängt. Im Feuchtwanger Land wird der Emmer, der einen hohen Anteil an Mineral- und Ballaststoffen enthält und beim Eisen, Zink und Magnesiumgehalt höhere Werte als der normale Weizen erreicht, wieder angebaut.
 

Festzug bei der Mooswiese
Festzug bei der Mooswiese

Veranstaltungen


Höhepunkt des Jahres ist die traditionelle Mooswiesen-Messe im September. Tausende von Besuchern bevölkern den großen Festplatz, der mit seinen zahlreichen Fahrgeschäften, Bratwurst- und Losbuden, sowie dem Bierzelt fünf Tage lang für ausgelassene Stimmung sorgt.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich der große Mooswiesenfestzug am Sonntag, der mit herrlich geschmückten Motivwagen und fröhlich aufspielenden Musikgruppen die wechselvolle Vergangenheit Feuchtwangens Revue passieren lässt. Den Abschluss bildet das große Feuerwerk am Dienstagabend.

Bereits Ende Mai oder Anfang Juni findet das Altstadtfest statt, bei dem sich der Feuchtwanger Marktplatz wieder in den „Festsaal Franken“ verwandelt. Viel Unterhaltung und kulinarische Leckerbissen sind Markenzeichen des Festwochenendes.

Der malerische Weihnachtsmarkt an den Adventswochenenden besticht durch seine romantische und gemütliche Atmosphäre. Die Beleuchtung durch eine Unmenge kleiner Lichter an Tannenbäumen taucht den Platz in eine Stimmung zum Wohlfühlen, die jeden Besucher zum Verweilen einlädt.

Außerdem finden von Ostern bis Mitte September an den Sonn- und Feiertagen öffentliche Führungen in den Handwerkerstuben und der Stadt statt.

Radfahrer rund um Feuchtwangen
Radfahrer rund um Feuchtwangen

Von der Stadt aufs Land


Das Feuchtwanger Land mit seinen Wäldern und Wiesen, sanften Hügeln und Talgründen mit Weihern und Bachläufen ist zum Wandern oder Spazierengehen bestens geeignet.

Zahlreiche Rad- und Wanderwege verbinden die Ortsteile und führen durch die weitgehend unberührte Natur links und rechts des Sulzachtales, in dem es viel zu entdecken und zu erleben gibt:

Erkunden Sie auf dem Feuchtwanger Karpfenradweg das weite Land oder machen Sie auf dem Radweg Romantische Straße Ausflüge in die mittelalterlichen Städte Dinkelsbühl und Rothenburg o.d.T. Sechs ausgewiesene Rundwanderwege führen Sie an Karpfenweihern entlang durch Wälder und Flure.

In Verbindung mit dem Wörnitzradweg ergeben sich schöne Rundtouren nach Dinkelsbühl oder Schillingsfürst.

Auch einige Fernwanderwege (Romantische Straße, Main-Donau-Weg "Querverbindung Feuchtwangen-Pappenheim", Roter Flieger) und seit Kurzem auch zwei Pilgerwege (Via Romea und der Jakobusweg der Schwäbischen Jakobusgesellschaft) führen durch die abwechslungsreiche Landschaft.
 

Spielbank Feuchtwangen
Spielbank Feuchtwangen

Wo die Kugel rollt


In Feuchtwangen hat sich auch Fortuna niedergelassen.

Die zweitgrößte Bayerische Spielbank bietet in einem außergewöhnlichen Ambiente spannende Unterhaltung in gepflegter Atmosphäre, ausgewählte Kulturevents und kulinarische Highlights.

Das Spielangebot lässt keine Wünsche offen: Die Gäste können bei Roulette, Black Jack und Poker im klassischen "Großen Spiel" oder mit modernsten Spielgeräte im Automatensaal einen unvergesslichen Abend verbringen.

Ein ansprechender Eventkalender sowie Kultur-Events und besondere Veranstaltungen sorgen regelmäßig für Highlights neben dem regulären Spielangebot.

Information zum Angebot der Spielbank Feuchtwangen

Fränkisches Museum Feuchtwangen
Fränkisches Museum Feuchtwangen
Historische Handwerkerstuben, Töpferei
Historische Handwerkerstuben, Töpferei

Fränkisches Museum


Das Fränkische Museum Feuchtwangen ist eines der schönsten und ältesten Landschaftsmuseen Süddeutschlands.

Das Leben und Wohnen in den kleinen Städten Frankens ist das Thema des Museums. Die bedeutende Volkskunstsammlung umfasst auf 2000m² Ausstellungsfläche Möbel, Fayencen, verzierten Hausrat, Liebesgaben, Brauchtümliches und religiöse Kunst. Volkskunst hat viele Facetten: Bunt, witzig, charmant, naiv, zweideutig, derb, kunstvoll und immer originell, so präsentiert sich die materielle Hinterlassenschaft quer durch alle Bevölkerungsschichten.

Der Museumskomplex, ein repräsentatives Fachwerkhaus von 1540 und ein Erweiterungsbau, wurde nach umfassenden Baumaßnahmen mit einem modernen Foyergebäude 2008 wiedereröffnet. Die Ausstellungsräume bieten den passenden Rahmen für wechselnde Sonderausstellungen und moderne Kunst. Sie sind auch für gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer zugänglich. Das Foyer ermöglicht interessante Begleitveranstaltungen. Der idyllische Museumsgarten lädt zum Verweilen ein.

Eine Außenstelle des Museums sind die historischen Handwerkerstuben. Hier werden aufgegebene Werkstätten von Feuchtwanger Handwerksbetrieben gezeigt.

Fränkisches Museum

Das Sängermuseum: Chorgeschichte in Feuchtwangen
Das Sängermuseum: Chorgeschichte in Feuchtwangen

Das Sängermuseum


Das Sängermuseum ist das einzige Chormuseum Deutschlands.

Seine Dauerausstellung lässt die Chorvergangenheit des 19., 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts Revue passieren. Sie versammelt Gegenstände, schriftliche Dokumente, stehende und bewegte Bilder, Töne und Textinformationen, durch die sich der Laienchorgesang als eine wichtige Domäne europäischer und deutscher Kulturgeschichte präsentiert.

In der Verbindung von materiellen Objekten, Sprache, Melodik und historischen Filmsequenzen tritt zugleich das Selbstverständnis der Singenden und ihre Ausstrahlung auf ihr gesellschaftliches Umfeld hervor.

Sonderausstellungen vertiefen und erweitern die Inhalte der Dauerausstellung. Das Sängermuseum ist dem geistigen Erbe des 1945 zerstörten Deutschen Sängermuseums in Nürnberg verpflichtet. Es gehört heute zur Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens.

Sängermuseum


Touristinformation Feuchtwangen
Marktplatz 1
91555 Feuchtwangen

Tel. 0 98 52/904-55
Fax 0 98 52/904-250
 www.feuchtwangen.de
 touristinformation@feuchtwangen.de