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Martin Luther
Martin Luther
Verhörprotokoll, Kriminalmuseum
Verhörprotokoll, Kriminalmuseum
Ausstellungraum im Kriminalmuseum
Ausstellungraum im Kriminalmuseum
Reichsstadtmuseum, Kampf der Konfessionen
Reichsstadtmuseum, Kampf der Konfessionen

500 Jahre Reformation Luther in Franken


In Rothenburg o.d.T. begleiten zwei Sonderausstellungen das Reformationsjahr

Für eine Zeitreise in die religiös wie kulturell bewegten Dekaden der Reformation und Renaissance ist Rothenburg ob der Tauber perfekt geeignet.
Hier ist die Stadt selbst schon die beste Bühne, um die bahnbrechenden Ideen, die Kriegswirren und wirtschaftliche Blütezeit des 15. und 16. Jahrhunderts auferstehen zu lassen. Die  wehrhaften Stadtmauern von Rothenburg o.d.T. hüten die passende Mischung aus Architektur, märchenhafter Romantik und stolzer Geschichte.

Zur Lutherdekade widmen sich gleich zwei außergewöhnliche Sonder-Ausstellungen dem Thema: Während man im Mittelalterlichen Kriminalmuseum bereits seit Mai 2016 die Ausstellung „Luther und die Hexen“ besuchen kann, wurde am 2. Oktober 2016 im Rothenburger Reichsstadtmuseum die Ausstellung „Medien der Reformation – Kampf der Konfessionen“ eröffnet.

„Mit dem Schwert oder festem Glauben – Luther und die Hexen“

Sonderausstellung vom 1. Mai  2016 – 31. Dezember 2018 im Mittelalterlichen Kriminalmuseum

Mehr als 100 Exponate und modernste Museumstechnik nehmen den Besucher mit auf eine Reise durch mehrere tausend Jahre Zauber- und Aberglauben. Gerade in der Reformationsdekade fragen sich viele: Wie dachte der große Reformator über Zauberer oder Hexen? Aus wertvollsten Schriften bedeutender Kleriker lässt sich erfahren, wie man es früher mit Teufeln und Dämonen hielt. Stiche von Holbein, Dürer, Grien und Breughel erwecken die Welt des Mittelalters und der frühen Neuzeit zum Leben.
Hexenhammer, grausame Foltergeräte sowie Hinrichtungswerkzeuge mahnen an eine dunkle Seite der beginnenden Neuzeit – den Hexenwahn. Warum gab es so verheerende Hexenverfolgungen im Reich und in Franken? Wieso stellten Rothenburg und Nürnberg verblüffende Ausnahmen dar? Spielte die Kirche eine Rolle bei den Verfolgungen? Waren Protestanten und Katholiken gleichermaßen anfällig für Hexenverfolgungen? Antwort auf diese und andere Fragen finden sich noch bis zum 31. Dezember 2018 in der Johanniterscheune des Mittelalterlichen Kriminalmuseums.

Geöffnet ist das Kriminalmuseum von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr und von November bis März von 13 bis 16 Uhr. Letzter Einlass ist 45 Minuten vor Schließung. www.kriminalmuseum.eu

 

Medien der Reformation – Kampf der Konfessionen“

Sonderausstellung vom 2. Oktober 2016 – 30. September 2017 im Rothenburger Reichsstadtmuseum

Die Ausstellung beleuchtet die Konflikte jener Zeit und zeigt, welche Rolle gerade dem gedruckten Wort zukommt, denn die Reformation wäre wohl niemals zu einem so umwälzenden Ereignis für Europa, ja für die ganze Welt geworden, hätte es die Fortschritte im Buchdruck nicht gegeben. Luthers Schriften machten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ein Drittel der deutschen Buchproduktion aus, seine Bibel erreichte eine Auflage von gut 500.000 Exemplaren. Daneben wurden Flugschriften gedruckt, die reißenden Absatz fanden.

Der Ansbacher Kanzler Georg Vogler hinterließ nach seinem Tod 1550 der Stadt Rothenburg eine umfangreiche Sammlung solcher reformatorischer Flugschriften. In diesem Fundus wird der erbittert geführte Glaubens- und Kulturkampf, der während der Reformation tobte, auf dramatische Art deutlich und die Ausstellung macht anschaulich, dass Hasspredigten und Schmähungen – also die Verführung bzw. der Aufruf zu Terror und Zerstörung –  keine Erfindung der modernen Medien sind.

Öffnungszeiten: April – Oktober 9.30 - 17.30 Uhr, November – März 13 - 16 Uhr, www.reichsstadtmuseum.rothenburg.de

 

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Pauschalangebot "Spuren der Reformation in Ansbach" alle Infos finden Sie hier ►

Reformationsjahr 2017 in Ansbach


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