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St. Gumbertuskirche in Ansbach


Mit ihrer Drei-Turm-Fassade prägt die evangelische-lutherische Pfarrkirche St. Gumbertus das Bild der Stadt Ansbach.
Auch im Inneren dokumentiert die ehemalige Hof- und Stiftskirche der Markgrafen mit der barocken Saalkirche und den gotischen Anbauten eine jahrhundertelange Geschichte. In den Jahren 2004 bis 2007 wurde das imposante Orgelprospekt von Johann Christoph Wiegleb rekonstruiert und erfreut mit ihren Klängen seitdem viele Besucher. An den von Albrecht Achilles gegründeten Schwanenritterorden erinnern Epitaphien und Totenschilde in der Schwanenritterkapelle. Als das wertvollste Kunstwerk des musealen Raumes gilt das "Kelterbild" aus der Schule Albrecht Dürers.
Unter der Schwanenritterkapelle befindet sich zusätzlich die Grablege der Markgrafen mit 25 Sarkophagen.

Heute dient St. Gumbertus als Ort für eine Vielzahl an kirchlichen Veranstaltungen, z.B. Aufführungen durch die Ansbacher Kirchenmusik und den Windsbacher Knabenchor.

Informationen:
Kirchengemeinde St. Gumbertus
Gumbertusplatz 1
91522 Ansbach
Tel.: 09 81/ 26 81

St. Gumbertuskirche in Ansbach
Johann-Sebastian-Platz 3
91522 Ansbach
Tel.: 09 81/ 27 24
Web: www.ansbach.de

Münster St. Georg, Dinkelsbühl

Münster St. Georg in Dinkelsbühl


Das Münster St. Georg liegt in der Dinkelsbühler Innenstadt und wurde von 1448 bis 1499 im Stil der Spätgotik von Nicolaus Eseler erbaut.

Grabungen Ende der 1970-er Jahre belegen, dass der erste Kirchenbau aus der Zeit vor 1220 stammt. Im 14. Jahrhundert wurde dieser durch einen größeren Bau ersetzt, wobei lediglich der Vorgängerturm übernommen wurde. Er besaß einen dreijochigen Chor, der dem heiligen Bartholomäus geweiht war und bildet den direkten Vorgängerbau des heutigen St.-Georgs-Münsters.

Im Inneren der Kirche befinden sich sechs Altäre: der Hochaltar, der Josephaltar, der Kreuzaltar, der Dreifaltigkeitsaltar, der Sebastiansaltar und der Zibrionenaltar.
Zusätzlich beherbergt die Kirche die Kanzel mit ihrem sechseckigen Kelch, den Taufstein, die dreimanualige Rieger-Orgel von 1997 und das Sakramentshaus.

Münster St. Georg in Dinkelsbühl
Marktplatz 1
91550 Dinkelsbühl
Tel.: 0 98 51/ 22 45
Web: www.tourismus-dinkelsbuehl.de

Münster Heilsbronn
Heilsbronn Münsterplatz
Heilsbronn Grablege

Münster Heilsbronn


Das Zisterzienserkloster Heilsbronn war einst ein bedeutendes geistliches und wirtschaftliches Zentrum in Franken.
Mit der Weihe des Klosters im Jahre 1136 wurde es den Zisterziensern übergeben. Dieser Orden war nach dem Ursprungskloster Citeaux im Burgung benannt worden und wuchs vor allem dank der Persönlichkeit des Abtes Bernhard von Clairveaux im 12. und 13. Jahrhundert zum bedeutensten Mönchsorden.
1132 bis 1139 wurde die Klosterkirche als romanische Basilika errichtet, danach jedoch bald gotisch umgestaltet und erweitert. Das Mittelschiff, das nördliche Seitenschiff, Teile des Querschiffs und der Choranlage sind vom romanischen Bau noch erhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Veränderungen, welche vor allem in der Barockzeit stattfanden, rückgängig gemacht. Der ursprüngliche Zustand wurde größtenteils wieder hergestellt. Auf der Steinkanzel der ehemaligen Klosterkirche des Münsters ist ein Reichsadler aus Stein abgebildet, der über den Abbildungen der Evangelisten auf einer (Welt)Kugel steht. Heute wird er durch ein Tuch verdeckt.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Umsetzung 1946 stattfand, der Entwurf für diese Kanzel aber bereits aus dem Jahr 1942 stammt.

Der spätgotische Hauptaltar wird dem Künstlerkreis um Michael Wolgemut zugeschrieben.
Ein spätgotisches Sakramentshäuschen befindet sich ebenfalls seitlich im Chor.

Die Grablegen mehrerer Kurfürsten von Brandenburg sowie Markgrafen von Ansbach befinden sich im Mittelschiff, welches noch Formen der Romantik zeigt.

Als bedeutenes Zeugnis frühgotischer Klosterarchitektur aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts ist das ehemalige Refektorium der Mönche erhalten geblieben, welches ein Kreuzgewölbe sowie romanische und frühgotische Verzierungen aufweist. Heute dient es als Versammlungsraum der evangelischen Kirchengemeinde.

Münster Heilsbronn
Münsterplatz
91560 Heilsbronn
Tel.: 0 98 72/ 12 97
Web: www.heilsbronn.de/

Frauenkirche Herrieden

Frauenkirche in Herrieden


An der Stelle der ehemaligen Klosterkirche wurde 1474 die Liebfrauenkirche neu erbaut.
Bei einem Stadtbrand von 1490 wurde diese schwer beschädigt und 1493 neu errichtet. Die Gesamtsanierung für die Wiederherstellung des neugotischen Gesamteindrucks im Inneren erfolgte 1997-2000.
Einzigartig ist die Holzstuckdecke von 1703, die das Langhaus der Kirche auf einmalige und originelle Weise mit ihren Stuckornamenten als Schnitzerei beherrscht.

Die sogenannte Schablonenmalerei an den Seitenwänden von Chorraum und Landhaus sowie in den Leibungen der Fenster ist zusätzlich ein besonderes Merkmal dieser Kirche.

Sichtbar wird die neugotische Gesamtausstattung vom Ende des 19. Jahrhunderts mit den dafür typischen Fenstern, dem Aufbau (Gesprenge) der Altäre und des Spitzbogens hin zum Chorraum.

Frauenkirche in Herrieden
Ortsmitte, Nähe Marktplatz
91567 Herrieden
Web: www.herrieden.de

Stiftsbasilika in Herrieden


Im Gegensatz zum schlichten Außenbau mit lediglich zwei imposanten Türmen, präsentiert sich der Innenraum der Stiftsbasilika reich barockisiert und hell. Das Raumnetzgewölbe und die von Stuck umgebenen Schlusssteine erinnern im Chor an den spätgotischen Ursprung. Den Chor dominieren vier große Leinwandgemälde aus dem 18. Jahrhundert, welche die Geburt Christi, das letzte Abendmahl, die Auferstehung und die Aussendung des Heiligen Geistes darstellen.

Die Fresken des Langhauses stammen von Edmund Wiedemann und zeigen die Kirchenpatrone und Diözesanheiligen. In Ost-West-Richtung präsentieren die Deckengemälde das Martyrium des heiligen Vitus im Ölkessel, die Heilung eines Sohnes Kaiser Diokletians auf Fürbitte des heiligen Vitus, die Krönung Mariens, den Besuch Kaiser Karls des Großen beim heiligen Deocar und eine Krankenheilung auf dessen Fürbitte.

Weitere Gemälde finden sich an der Emporenbrüstung.

Ausstattung: Hochaltar, Elfenbeinrelief, großer Seitenaltar "Pest- oder Sebastiansaltar", Dreikönigsaltar

Kirchenführungen:
In der Stiftsbasilika und der Frauenkirche werden vom Förderverein Stiftsbasilika Herrieden e.V. Führungen unentgeltlich angeboten.Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den

Förderverein Stiftsbasilika Herrieden e.V.
Herrn Rudolf Eder
Königsberger Straße 4
91567 Herrieden
Tel. 0 98 25/ 52 44

Stiftsbasilika in Herrieden
Am Marktplatz
91567 Herrieden
Web: www.herrieden.de

Augustiner-Chorherrenstift in Langenzenn

Augustiner-Chorherrenstift Langenzenn


In Langenzenn befindet sich eine bezaubernde Stadtkirche, die zum ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift gehört. Besonders beeindruckend ist auch der gut erhaltene Kreuzgang des Klosters mit seinem Rippengewölbe. Bewundernswert sind viele kunsthistorische Schätze wie von Kaisern gestiftete Fenstergemälde im Tor, das Verkündigungsrelief (Veit Stoß) oder die Altäre, die noch aus der Klosterzeit stammen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Augustiner-Chorherrenstift Langenzenn
Prinzregentenplatz 2
90579 Langenzenn
Tel.: 09101/2025
Web: www.langenzenn.de

St. Jakobskirche in Rothenburg ob der Tauber

St. Jakobskirche in Rothenburg ob der Tauber


Im Zentrum Rothenburgs liegt die evangelisch-lutherische Stadtpfarrkirche St. Jakob (Bauzeit 1311-1485) mit ihren zahlreichen Kunstschätzen.
Der Heilig-Blut-Altar des Bildschnitzers Tilman Riemenschneider (ca. 1500), der Zwölf-Boten-Altar von Friedrich Herlin (1466) mit der ältesten Darstellung der Stadt Rothenburg und mit Bildlegenden von Jakobuspilgern, der Ludwig-von-Toulouse-Altar (Riemenschneider 1490), der Maria-Krönungs-Altar (Riemenschneiderschule 1525), 600 Jahre alte Farbglasfenster, die moderne Rieger-Orgel mit 69 Registern und vier Manualen zählen zu ihren Sehenswürdigkeiten.

St. Jakobskirche in Rothenburg ob der Tauber
Klostergasse 15
91541 Rothenburg ob der Tauber
Tel.: 0 98 61/ 70 06 20
Web: www.rothenburg.de/d/ISY/index.php

St. Peter-und-Pauls-Kirche in Detwang


Die St. Peter-und-Pauls-Kirche mit dem bedeutenden Heilig-Kreuz-Altar von Tilman Riemenschneider befindet sich zwei Kilometer von Rothenburg entfernt, in dem kleinen ehemaligen Reichsdorf Detwang im Taubertal.
Die Kirche hat eine über 1000-jährige Geschichte und besitzt ein wertvolles Reliquienkreuz von etwa 1050 n. Chr.
Die Laibungen der Fenster sind mit Blättern, Blüten und rätselhaften Harlekinen in Freskotechnik ausgemalt. Der Altar, den Riemenschneider im Jahr 1510 geschnitzt hat, steht unter dem Turm im mystisch geprägten Chorraum.

St. Peter-und-Pauls-Kirche in Detwang
Detwang im Taubertal
91541 Rothenburg ob der Tauber
Tel.: 09861/5524
Web: www.rothenburg.de