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Romantisches Franken - aktuell


Rothenburg ob der Tauber als Landschaftsgarten


Themenjahre Pittoreskes Rothenburg (2019 bis 2021)
Warum liebten schon im 19. Jahrhundert englische und amerikanische Maler Rothenburg ob der Tauber? Und welchen Einfluss hatte die Architektur der mittelalterlichen Tauberstadt im 19. Jahrhundert? Diesen Fragen geht man in Rothenburg ob der Tauber in den Themenjahren von 2019 bis 2021 nach. 
Programm der Themenjahre:
Zum Start gibt es drei Konzerte, in welchen das Malerische (also Pittoreske) in der Musik im Vordergrund steht:
28.06.  19:30 Uhr: Flötenkonzert „Serenade an der Tauber“ im Wildbad,
30.06. 19: 00 Uhr „Ein Fest für Auge und Ohr“,, mit dem Konzert des Ensembles Singer Pur im Kaisersaal des Rathauses
21.07. 17:00  Uhr"Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saens, Ensemble Kontraste im Wildbad.

Auch eine Führung durch die malerischen Ecken Rothenburgs ist bereits 2019 für Gruppen buchbar. In den folgenden Jahren kommen dann Ausstellungen im Mittelalterlichen Kriminalmuseum und im RothenburgMuseum hinzu, die sich mit Malern des mittelalterlichen bzw. romantischen Rothenburg befassen. Neben einer Ausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum zu britischen Malern um 1900 werden im Reichsstadtmuseum Stadtansichten von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart gezeigt.
Die landschaftliche Einbettung und Stadtgestalt von Rothenburg ob der Tauber erfüllten Ende des 19. Jahrhunderts alle Kriterien des Pittoresken. Die Stadt wurde derart von englischen Künstlern (Architekten und Malern) rezipiert und schlägt über das Pittoreske eine Brücke in die Moderne. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Rothenburg ob der Tauber als ein in der Zeit stehengebliebenes mittelalterliches Kleinod wiederentdeckt. Maler wie Carl Spitzweg und Ludwig Thoma, Dichter (Paul Heyse), Kunsthistoriker (Ludwig Dehio) und Architekten (Camillo Sitte) hatten daran maßgeblichen Anteil. Für Deutschland war Wilhelm
einrich Riehls „Gang durch das Taubertal“ 1865 eine wichtige Publikation, international bewirkten das Historienspiel „Der Meistertrunk“ (1881) und die Weltausstellung in Chicago 1893 (Rothenburgs Rathaus als Vorbild für den deutschen Pavillon) ein erhöhtes Echo für Rothenburg ob der Tauber. Vor dem Ersten Weltkrieg war Rothenburg ob der Tauber dank seiner Architektur und namhafter Stadtplaner wie Theodor Fischer, Raymond Unwin und Richard Riemerschmid ein Beispiel für die pittoreske Moderne – im Gegensatz zur späteren Bauhaus-Moderne.
www.rothenburg-tourismus.de
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