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Rothenburg ob der Tauber als Landschaftsgarten


Die malerische Stadt Rothenburg ob der Tauber ist nicht zuletzt wegen ihrer Gärten und Parks ein besonders attraktives Ziel für Künstler und Gäste aus aller Welt. Neben dem Burggarten, dem Klostergarten und dem Lotosgarten öffnen ab 2020 auch private Gärten in der Altstadt ihre Türen für Gäste. 
Der Eintritt ist frei, aber für die Besichtigungen sind zwingend Anmeldungen erforderlich. Diese können unter garten@rothenburg.de angefragt werden. 
In einem schönen Prospekt sind die Gartenparadiese von Rothenburg ob der Tauber und alles Wissenswerte sowie Führungen und Pauschalangebote zusammengefasst worden. Die Rothenburger Gartenparadiese hier ansehen

Pittoreskes Rothenburg  
Martin Monnickendam (1874 bis 1943) - Bild -
Der gebürtige Amsterdamer Monnickendam war 1922 vor Ort und hat Rothenburg ob der Tauber in mehreren pittoresken Landschaftsbildern und Stadtansichten auf Aquarellen, Pastellen und Zeichnungen verewigt.

Seine Werke sind als Schenkungen der Stiftung „Verein der Freunde des Malers Martin Monnickendam“ im RothenburgMuseum zu sehen. Die Bilder zeigen wunderbare Blicke über das Taubertal auf den Landschaftsgarten an der Kobolzeller Kirche oder Darstellungen des St. Georgsbrunnen am Marktplatz von Rothenburg ob Tauber. 
 
Warum liebten schon im 19. Jahrhundert englische und amerikanische Maler Rothenburg ob der Tauber? Und welchen Einfluss hatte die Architektur der mittelalterlichen Tauberstadt im 19. Jahrhundert?
Eine Führung durch die malerischen Ecken Rothenburgs ist für Gruppen buchbar. In den folgenden Jahren kommen dann Ausstellungen im Mittelalterlichen Kriminalmuseum und im RothenburgMuseum hinzu, die sich mit Malern des mittelalterlichen bzw. romantischen Rothenburg befassen. Neben einer Ausstellung im Mittelalterlichen Kriminalmuseum zu britischen Malern um 1900 werden im Reichsstadtmuseum Stadtansichten von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart gezeigt.
Die landschaftliche Einbettung und Stadtgestalt von Rothenburg ob der Tauber erfüllten Ende des 19. Jahrhunderts alle Kriterien des Pittoresken. Die Stadt wurde derart von englischen Künstlern (Architekten und Malern) rezipiert und schlägt über das Pittoreske eine Brücke in die Moderne. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Rothenburg ob der Tauber als ein in der Zeit stehengebliebenes mittelalterliches Kleinod wiederentdeckt. Maler wie Carl Spitzweg und Ludwig Thoma, Dichter (Paul Heyse), Kunsthistoriker (Ludwig Dehio) und Architekten (Camillo Sitte) hatten daran maßgeblichen Anteil. Für Deutschland war Wilhelm
einrich Riehls „Gang durch das Taubertal“ 1865 eine wichtige Publikation, international bewirkten das Historienspiel „Der Meistertrunk“ (1881) und die Weltausstellung in Chicago 1893 (Rothenburgs Rathaus als Vorbild für den deutschen Pavillon) ein erhöhtes Echo für Rothenburg ob der Tauber. Vor dem Ersten Weltkrieg war Rothenburg ob der Tauber dank seiner Architektur und namhafter Stadtplaner wie Theodor Fischer, Raymond Unwin und Richard Riemerschmid ein Beispiel für die pittoreske Moderne – im Gegensatz zur späteren Bauhaus-Moderne.
www.rothenburg-tourismus.de
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