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Kreuzgangfestspiele in Feuchtwangen

Theater
Andreas Strunz - Andreas Strunz

01/01 Kreuzgang Feuchtwangen von Andreas Strunz © Andreas Strunz

Sommerspielzeit 2020: „Dracula“, „Ende gut, alles gut“ und „Das Sams“ im Kreuzgang

In den großen Abendproduktionen auf der Kreuzgang-Bühne widmen sich die Festspiele im kommenden Jahr gleich zwei Klassikern, speziell zwei englischsprachigen: Mit „Dracula“ von Bram Stoker sind ein Text des viktorianischen Englands und mit „Ende gut, alles gut“ ein Drama des wohl berühmtesten englischen Dramatikers, William Shakespeare, Grundlagen für die Inszenierungen. In beiden Fällen treffen wir auf Hauptfiguren, die sich ‚über die Maßen‘ verhalten, die alles für sich verlangen und beanspruchen – und die dadurch für die Gesellschaften, in denen sie sich bewegen, eine Anmaßung sind: der Vampir Graf Dracula und die junge Helena. Zugleich macht dieses Verhalten die Faszination und den Zauber aus, die von ihnen ausgeht und der sie für uns interessant macht.

Dracula
In den großen Abendproduktionen auf der Kreuzgang-Bühne widmen sich die Festspiele im kommenden Jahr gleich zwei Klassikern, speziell zwei englischsprachigen: Mit „Dracula“ von Bram Stoker sind ein Text des viktorianischen Englands und mit „Ende gut, alles gut“ ein Drama des wohl berühmtesten englischen Dramatikers, William Shakespeare, Grundlagen für die Inszenierungen. In beiden Fällen treffen wir auf Hauptfiguren, die sich ‚über die Maßen‘ verhalten, die alles für sich verlangen und beanspruchen – und die dadurch für die Gesellschaften, in denen sie sich bewegen, eine Anmaßung sind: der Vampir Graf Dracula und die junge Helena. Zugleich macht dieses Verhalten die Faszination und den Zauber aus, die von ihnen ausgeht und der sie für uns interessant macht.
Der Kreuzgang liefert dazu die perfekte Kulisse. Die Regie übernimmt Intendant Johannes Kaetzler.

Mit Helena aus „Ende gut, alles gut“
von William Shakespeare tritt uns eine Frau entgegen, für die ihre Situation nicht aussichtsloser sein könnte: Sie ist ein Waisenkind und verliebt sich in Bertram, den Sohn ihrer Pflegemutter, der Gräfin von Roussillon. Nicht nur, dass eine Heirat nicht standesgemäß wäre, auch hat der junge Adelige keinerlei Interesse an der jungen Frau. Selbst als es ihr durch List gelingt, ihn zur Heirat zu zwingen, flieht Bertram vor Helena und versucht, die Ehe mit allen Mitteln wieder zu lösen. Doch er rechnet nicht mit der Hartnäckigkeit und der Klugheit Helenas: In Umkehrung des weit bekannteren Stückes „Der Widerspenstigen Zähmung“ macht hier die Ehefrau den unwilligen, sich sträubenden Ehemann gefügig. Und das mit einem Charme, bei dem nicht nur das harte Herz Bertrams am Ende weich wird, sondern dem sich auch das Publikum nicht verschließen kann.
Die Regie für die Shakespeare-Komödie übernimmt Hartmut Uhlemann.

Das Sams- eine Woche voller Samstage
Auch für Kinder und Familien ist auf der großen Kreuzgang-Bühne ein Klassiker zu sehen: Paul Maars „Das Sams – Eine Woche voller Samstage“ ist im Bereich Literatur für Kinder wohl eine der bekanntesten und erfolgreichsten Geschichten, die seit Generationen Groß und Klein begeistert. Dabei ist die Erzählung rund um das kindähnliche Wesen mit Rüsselnase, blauen Punkten und feuerroten Haaren so aktuell wie nie, geht es doch auch darum, was geschieht, wenn etwas Fremdes, anders Aussehendes, sich fremd Verhaltendes in eine scheinbar geordnete Welt hineinkommt. Auch das Sams ist für die Gesellschaft, in die es kommt, zunächst eine Anmaßung: Herr Taschenbier, den das Sams liebevoll ‚Papa‘ nennt, ist der Prototyp eines Spießbürgers, mit braunem Anzug, festen Dienstzeiten und einer strengen Zimmerwirtin. Dass das Sams mit seinem Erscheinen bei ihm einiges durcheinanderbringt, überrascht nicht – erstaunlich und bezaubernd ist es allerdings zu sehen, wie sich sein Leben verändert, wie es bunter und fröhlicher wird und wie sich die Menschen wandeln können, wie sich ein Lächeln auf ein eben noch grimmiges Gesicht zaubert und wie die scheinbare Enge auf einmal offen und inspirierend werden kann, eben genau dann, wenn wir dem Unbekannten mit Wohlwollen und Liebe begegnen.
Die Regie für „Das Sams“ übernimmt Lennart Matthiesen, der in den vergangenen Jahren mehrfach sowohl als Regisseur als auch als Schauspieler bei den Kreuzgangspielen engagiert war.

Informationen und Kartenvorverkauf  für die Spielzeit 2020 gibt es im Kulturbüro der Stadt Feuchtwangen, Marktplatz 2, 91555 Feuchtwangen, Telefon: 09852 904 44, E-Mail: mail@kreuzgangspiele.de

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Adresse

Kreuzgangfestspiele Marktplatz 2 91555 Feuchtwangen Tel. +49 9852 90444 kulturamt@feuchtwangen.de http://www.kreuzgangspiele.de
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